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Wohnhaus der Familie Fuchs
Hier lebte Gerhard Fuchs mit seiner Ehefrau. Später übernahm die Familie Ulrich Wölk das Grundstück und baute das ursprünglich sehr einfache Haus nach ihren Vorstellungen um.

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Der ehemalige “Fuchsbau”

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Wohnhaus Schabert
Hier wohnte  die Familie Schabert mit ihrer Tochter und Stiefsohn Klaus-Dieter Tenzer.

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Die ehemalige Wohnstätte Schabert

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Wohnhaus Zipperle
Der Dorfschmied Walter Zipperle lebte hier mit seiner Ehefrau Ruth und seinen Söhnen Peter und Horst. In der Dachwohnung war die Schwiegermutter von Walter, die Witwe von Meister Noatsch untergebracht.

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(von links: Walter Zipperle mit Ehefrau Ruth, geb. Noatsch;
 Schwiegermutter Witwe Noatsch; dahinter Nachbarin Astrid Mohrin;
 Margret Främke mit späterem Ehemann Peter Zipperle)

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Wohnhaus Mohrin
Hier wohnte Werner Mohrin mit seiner Ehefrau und Tochter Astrid, mit der ich zusammen zur Schule ging. Mohrin´s waren die Trauzeugen bei der Hochzeit meiner Mutter Elli geb. Kracht mit meinem Stiefvater Max Duske im Jahre 1952. Da ich zu diesem Zeitpunkt bereits 6 Jahre alt war, durfte ich an diesem Zeremoniell teilhaben - was dann folgendermaßen ablief:
Ehepaar Mohrin und Astrid holten uns 3 auf dem Hof von “Straßenburg-Schulz” ab und wir gingen gemeinsam zu Fuß über Stock und Stein - auf sandigen Feldwegen und holperigen Waldwegen - nach Rebenstorf. Hier hatte der Standesbeamte Schmöker auf einem Bauernhof sein Büro. Als uns auf Klopfen und Rufen niemand öffnete, gingen wir um das Haus herum in den angrenzenden Garten. Dort saß “Vater Schmöker” unter einem Apfelbaum auf einem Stuhl und wusch sich seine Füße in einer großen Waschschüssel. Nachdem er Hände und Füße abgetrocknet hatte, wurden wir zur Amtshandlung hereingebeten. Dort lief alles kurz und schmerzlos ab, von Feierlichkeit keine Spur. Ehe wir uns versahen, waren wir schon wieder auf dem mühseligen Rückmarsch nach Woltersdorf, wo sich unsere Wege trennten. Eine Hochzeitsfeier fand nicht statt.
Die Tochter Astrid Mohrin heiratete später Siegfried Saalfeld und verstarb früh.

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Hier lebte einst die Familie Mohrin

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Wohnhaus Jeckel
Herbert Jeckel arbeitete ebenso wie Werner Mohrin in der Staatsforst der Üfest.

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Hier lebte einst die Familie Jeckel

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Wohnhaus Hermann

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Hier wohnte früher Fritz Hermann mit seiner Familie

Die Reitbahn
Der Verbindungsweg, der von der Bahnhofstraße aus, in östlicher Richtung zur Oerenburger Kurve führt, heißt seit alten Zeiten Reitbahn. Der Name hat sich Anfang des vergangenen Jahrhunderts aus der Tatsache ergeben, daß dieser Weg alljährlich von einer Wander-Kosakentruppe zu einer Reiterschau genutzt wurde. Auf ihren kleinen struppigen Pferdchen sprangen sie über brennende Strohbunde und galoppierten auf dem Sattel stehend oder seitlich am Pferd hängend, den sandigen Weg entlang. Eine Mordsgaudi, vor allem für uns Knirpse. Wenn anschließend der Mann mit dem Hut herumging und um eine milde Gabe bat, hatten wir uns schon längst verdrückt.

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Blick auf die Reitbahn, von der Oerenburger Kurve aus gesehen

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Ortspolizeiposten
Hier wohnte und residierte der Dorfpolizist Nike. Traditionell hatte jedes größere Dorf zu der Zeit einen Dorfgendarm. Noch Jahre zuvor war er mit der Jagd auf illegale “Schwarzbrenner” oder auf Bauern, die ihr Vieh ohne amtliche Genehmigung schlachteten, “Schwarzschlachter”, voll ausgelastet. Jetzt richtete sich sein Hauptaugenmerk, neben intensiven Gaststättenkontrollen, auf Radfahrer ohne Licht. Als ich einmal erwischt wurde, war mit ich 50 Pfennigen dabei - immerhin mein Taschengeld für eine Woche.
Später übernahm die Familie Jakob Diringer Haus und Grundstück.

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Ehemalige Woltersdorfer Polizeistation

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Wohnhaus der Familie Schulz
Friedrich Schulz “Möllerschulz” betrieb in Oerenburg auf dem Bahnhofsgelände der LSE, einen großen Holzlagerplatz mit Sägerei.

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Wohnhaus ”Möllerschulz” und ...

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... das ehemalige Sägewerk in Oerenburg.

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Schon frühzeitig versuchte sich Friedrich Schulz (re.)
 als Lohnfuhrunternehmer.

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Lilli und Friedrich Schulz

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Wohnhaus der Familie Stüder
Hier wohnte der Postbeamte Bernhard Stüder, der seinerzeit als Pförtner und Saalbote auf der ÜFest eingesetzt war, mit seiner Ehefrau und den beiden Söhnen Bernd und Karl “Kalle”. Nach dem plötzlichen Tod von Sohn Bernhard fiel das Haus an dessen Witwe und Stüder´s senior suchten sich eine neue Bleibe in einem Eigenheim in der Bahnhofstraße.

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Das ehemaliges Wohnhaus Stüder

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Wohnhaus der Familie Fröhlich
In einem Raum im Erdgeschoß war die Geschäftsstelle der Spar- und Darlehnskasse Woltersdorf (SpaDaKa) untergebracht - ein früher Vorläufer der Volksbank Wendland. Am meisten faszinierte mich der mannshohe eiserne Geldschrank, der dunkelgün gestrichen mit seinen goldenen Messingbeschlägen glänzte. Er findet, mittlerweile mit grauem Anstrich versehen, in seiner Schutzfunktion auch heute noch auf dem Schießstand der Woltersdorfer Schützengilde Verwendung.

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Ehemaliges Wohnhaus und Kassenbüro Fröhlich

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Bahnhofsgebäude der LSE
In einem Teil des Abfertigungsgebäudes der Lüchow-Schmarsauer-Eisenbahn wohnte die Familie Lindner mit ihren Kindern Roland, Bernhard und Gudrun.

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Abfertigungsgebäude um 1970 ...
Bei der feierlichen Eröffnungsfahrt der Kleinbahn Lüchow-Schmarsau am 15. Dezember 1911 standen hier die Woltersdorfer Schulkinder Spalier und erfreuten die zahlreichen Ehrengäste mit einem Lied.

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... und die Rückseite heutzutage.

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Wohnhaus der Familie Lüdicke
Hier lebte die Familie Lüdicke mit ihrer Tochter Karla, mit der ich zusammen zur Schule ging. In der 1. Etage wohnte die Familie Alfred und Paula Brühl mit ihrem Sohn Wolfgang. Alfred Brühl war 1940 von der Reichspostdirektion Hannover nach Woltersdorf versetzt worden, um als Bauleiter den Üfest-Neubau zu überwachen. Er verstarb kurz nach Kriegsende.

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Die “Villa Lüdicke”

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