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Versandschlachterei Vogler
Karl
und Erika Vogler eröffneten in einigen Räumen der ehemaligen Molkerei eine Schlachterei, die schnell expandierte. Mit 2 alten Wehrmachts-Lkw, untergestellt in einer Scheune am Plattenschuppen, legte man den Grundstein für die Versandschlachterei. Nach dem frühem Tod ihres Ehemannes führte Erika, mit starker Hand und tatkräftiger Mithilfe ihres Sohnes Karl-Heinz, den Betrieb weiter.

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In diesem ehemaligen Molkereigebäude nahm die Firma Vogler ihren Anfang.

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Woltersdorfer Unternehmer
(Schlachtermeister-Ehepaar Erika und Karl Vogler, dahinter Sohn
und Nachfolger Karl-Heinz; rechts: Pilzkonservenfabrikant Willi Manthey)

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Düngerschuppen
Das neu errichtete Lagergebäude diente dem Landhandel der damaligen Absatzgenossenschaft der SpaDaKa Woltersdorf und war zum Wiesengang hin, mit einer Rampe als Verladehilfe  ausgestattet. Diese war 20 Jahre später ein stets beliebter Sammelpunkt der Mondscheinkompanie, in den frühen Morgenstunden des Pfingstsonntags.

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Der ehemalige “Düngerschuppen” mit historischer Rampe

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Kalthaus
Eine Neuerung, die in dieser Zeit wie ein Fieber von Dorf zu Dorf um sich griff, war das Errichten von Gemeinschaftskühlhäusern. Trotz zurückgehender Landwirtschaft waren Hausschlachtungen immer noch an der Tagesordnung aber Gefriertruhen, zur Lagerung von Frischfleisch und Gemüse, in Privathaushalten äußerst selten. Darum bildeten sich überall Interessengemeinschaften zum Bau und Betrieb einer entsprechenden Gemeinschaftseinrichtung auf dem Gelände der ehem. Woltersdorfer Molkerei. Jedes Mitglied hatte mindestens ein Kühlfach, das natürlich abschließbar war. Ein Problem war aber der sogenannte Vorfroster, in dem alle Lebensmittel vorher auf Lagertemperatur gebracht werden mußten. Hier gab´s keine Einzelfächer und darum immer wieder unliebsame Verwechslungen mit reichlich Ärger.

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Der Kalthaus-Neubau

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Resthofgebäude der Familie Karl Gauster

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Das Ehepaar Gauster bei der Ehrung zu ihrer goldenen Hochzeit
(links: Kameradschaftsvorsitzender Gustav Sauck)

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Zimmereibetrieb Lüdtke
Zimmermeister Hans-Jörgen Lüdtke ehelichte die Tochter Inge der Familie Karl Gauster und
 errichtete auf dem Resthofgelände einen Zimmereibetrieb mit Bautischlerei. Seine Freizeit widmete er dem TuS Woltersdorf, dessen Geschicke er über viele Jahre als Vereinsvorsitzender leitete.

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Hans-Jörgen Lüdtke mit Ehefrau Inge, die schon sehr jung gestorben ist.

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Resthofgebäude der Familie Gustav und Luise Sauck
Gustav Sauck arbeitete als Landmaschinenschlosser bei der Absatzgenossenschaft in Lüchow.
Viele Jahre war er als 2. Vorsitzender für die Woltersdorfer Kriegerkameradschaft tätig.
Eine zeitlang wohnte hier in einer Dachwohnung die Gemeindeschwester Frieda Trzcinski.

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Hofstelle der Witwe Baschan
Baschan´s Mudder bewirtschaftete ihren Hof mit dem Knecht Günter Hoppensack notdürftig allein und nahm sich ab und zu Hilfe aus dem Dorf dazu. Als meine Mutter beim Rübenverziehen eingesetzt war, durfte ich in der großen Küche, zusammen mit den Erwachsenen, am Abendbrot teilhaben. Es kam eine riesige Pfanne mit speckduftenden Bratkartoffeln auf den Tisch, dazu gab es selbst eingelegte Gurken - für mich war das ein - nicht alltägliches - Festessen.

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Das ehemalige Wohngebäude von Baschan´s Mudder ...

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... mit Hof und Wirtschaftsgebäuden.
In der ehemalige Scheune feierte die Frw. Feuerwehr Woltersdorf 1995 ihr 100jähriges Gründungsjubiläum.

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Der Baschan´sche Hof nach dem Umbau 1936

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Resthofgebäude der Witwe Lehmann
Familie Kurt und Alma Wolter erwarben die Gebäude und schenkten hier vielen Kindern das Leben.

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Der ehemalige Resthof Lehmann

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Die junge Wolter-Familie

(v.l.: Siegfried; Mutter Alma; Ursula (heute Walther); Vater Kurt;
Anneliese (heute Sander)

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Hofstelle Kammradt
Karl und Käthe Kammradt bewirtschafteten den Hof mit ihren Söhnen Karl, Ralf und deren Neffen Hans-Jürgen. In einem Stall wurde der sogenannte Gemeindebulle gehalten, der unter den Woltersdorfer Kühen für reichlich Nachwuchs zu sorgen hatte.

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Der Hof Kammradt wird mittlerweile in der 6. Generation
von der selben Familie betrieben

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Der Kammradt´sche Hof vor ca. 100 Jahren
mit imposanter Umfriedung.

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Käthe und Karl Kammradt

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Hofstelle der Familie Adolf und Alwine Lippe
Zusätzlich war hier die Flüchtlingsfamilie Richard und Elsbeth Grundschock mit ihrer Tochter Renate einquartiert.

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Das Wohngebäude von ehemalig „Lippen Adolf“

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Lippen Adolf mit Hund beim Buschhacken.
(Links im Hintergrund die Obstbaumallee der Ziegeleistraße)

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Lippen Wine mit ihrer Ferkelaufzucht

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Resthofstelle der Familie Barstorf
Vater Herbert kam schwerkriegsbeschädigt aus Rußland zurück und ging einer Tätigkeit bei der Funkstelle Lüchow nach. Mutter Annemarie zog die 5 Kinder Joachim, Christel, Klaus, Anke und Ina auf.

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Der ehemalige Resthof Barstorf

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Der Barstorf´sche Hof 1935
(im Vordergrund Sohn Herbert)

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Herbert Barstorf mit einer Vorrichtung zum Strickedrehen vor seinem Grundstück in der Dorfstraße.
Im Hintergrund der Tiedeitz´sche Hof, Am Sande.

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