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Hofstelle Damman
Herbert und Anita Dammann bewirtschafteten den Hof mit ihrem Sohn Horst-Herbert und den Knechten Kurt König und Kurt Bernd, der anschließend in die französische Fremdenlegion ging.

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Der Hof Dammann

Rübenball 1961
Damals wurden die Rüben noch in endlosen Reihen mit der Drillmaschine eingesät. Fleißige Frauenhände hackten dann später Lücken in die Reihen und ließen nur noch die kräftigsten Einzelpflanzen stehen ("Rüben verziehen"). Danach mußte auch immer wieder das Unkraut beseitigt werden. Der Abschluß dieser gewiß nicht leichten Feldarbeit wurde dann auch gebührend gefeiert.

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Rübenball in der großen Dammann´schen Küche
(v.l.: Alma Hahlbohm, Sonnhild Främke, Elsbeth Grundschock, Ursula Peinert,
 Marita Schmidt, Adolf Bense, Horst-H. Dammann, Anni Hahlbohm, Anita Dammann,
Elli Duske
geb. Kracht, Jürgen Meyer´s Großmutter Anna)

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Anita und Herbert Dammann

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Vater Herbert und Sohn Horst-Herbert auf dem hoftypischen und dorfbekannten
 Fahrzeug, dem UNIMOG.

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Hofstelle Hoffmann
Die Familie Hoffmann bewirtschaftete den Hof, bis sie nach Kolborn verzog. Danach übernahmen Otto und Wanda Schmidt die Hofstelle.

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Der ehemals Hoffmann´sche Hof

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Hofstelle der Witwe Möller
Die Witwe Möller (Schoper) bewirtschaftete den Hof mit ihren 3 Kindern Anneliese, Karl, Manfred und dem Knecht Josef Lang. Später übernahm Sohn Karl mit seiner Ehefrau Monika den Betrieb.

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Der  Hof Möller

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Der Knecht Josef Lang, Bildmitte
(links von ihm Hans Palussek und rechts von ihm Heinrich Martens)

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Wohngebäude der Familie Dreyer
Willi Dreyer, der als Milchkontrolleur bei der Molkerei in Lüchow angestellt war, wohnte hier mit seiner Ehefrau und Tochter Irmgard.

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Das ehemals Dreyer´sche Wohngebäude

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Willi und Wilhelmine (Mimi) Dreyer und Tochter Irmgard

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Hofstelle Dannehr
In den 50er Jahren übernahm die Familie Daniel Hartwig aus Meetschow die Hofstelle.

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Der ehemalige Hof Dannehr

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Hedwig und Daniel Hartwig mit ihren Kindern Gertrud und Albert
 
sowie der jüngsten Tochter Bärbel, die bereits im Kindesalter an einer angeborenen Herzkrankheit verstarb.

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Resthofstelle Bösel
Hier war ich nach meiner Geburt mit meiner Mutter Elli Kracht für einige Zeit einquartiert.
Später hat hier auch die Familie von Günther und Martha Behn (früher Calek) zeitweiligen Unterschlupf gefunden und die Kinder Ernst-Günther und Annegret wurden hier geboren.
Da der Witwer Christoph Bösel keine Nachkommen hatte, wurde die Wirtschaft später vom Bürgermeistersohn Ernie Thiele übernommen.

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Der ehemalig Bösel´sche Hof

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Der Hof Bösel im Jahr 1910

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Hofstelle der Witwe Främke
Ella Främke
bewirtschaftete den Hof mit ihren Kindern Herbert, Helga und Hannelore. Als sie später zum “Am Sande” verzogen, wurden die Gebäude von der Familie Hildebrandt übernommen.

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Der ehemalige Hof Främke

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Resthofstelle Lippe
Dieser Gebäudekomplex gehörte dem Landwirt Albert Lippe, der in Kl. Breese einen eigenen Hof bewirtschaftete und darum den Resthof an viele Familien vermietet hatte. Es wohnten hier unter anderem die Familien von Werner Meier “Nettenmeier”, Willi Hermann “Kuhlgräber”, Willi Hapke, Ernst Gain, Ewald Klug, Werner Maatsch und Max Duske (so hieß mein Stiefvater, mit dem ich hier zusammen mit meiner Mutter einige Jahre verbrachte).

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Der ehemalige Hof Lippe

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Pachthofstelle der Familie August und Grete Claas
Nach Ablauf des Pachtvertrages wurde der Betrieb von der ursprünglichen Besitzerin
 Anna Giese geb. Fuhrmann an ihren Sohn Wolfgang und seiner Ehefrau Traute
geb. Krüger übergeben.

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Der ehemalige Hof Giese

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Hofstelle Karl Lühr
Der ursprüngliche Hofbesitzer und Bürgermeister Karl Lühr war 1943, aufgrund von Denunziation aus dem Dorf, von den Nazis hingerichtet worden. Seine Witwe Alwine bewirtschaftete den Hof mit ihren Kindern Anneliese, Elisabeth und Karl bis zu ihrem Tod 1952. Danach übernahm Sohn Karl als 17 jähriger den Betrieb und wurde dabei unterstützt vom Altknecht Andreas und dem Kleinknecht Jürgen Strehl. Später heiratete Karl die Nachbarstochter Ingrid geb. Bitter und führte mit ihr gemeinsam den Hof weiter.

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Der ehemalige Hof Lühr

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Gastwirtschaft und Resthofstelle Bitter
Ernst und Frieda Bitter - aus Ostpreußen geflüchtet - betrieben hier mit ihren beiden Kindern Ingrid und Hans-Jürgen den Gasthof “Zur guten Quelle” und nebenbei eine kleine Landwirtschaft zur Selbstversorgung. Von der Gaststube aus gelangte man in einen kleinen Verkaufsraum, in dem überwiegend Lebensmittel und Konserven verkauft wurden. Ein Renner war der große Käselaib, von dem Frieda Bitter besonders hungrige Gäste portionsweise versorgte.
Zweifelsohne waren die Gastwirtschaften damals ein sozialer Dorfmittelpunkt. Man ließ hier die Tagesarbeit ausklingen, erfuhr immer den neuesten Klatsch oder vergnügte sich beim Kartenspiel. Vor dem Krieg war das hauptsächlich eine Domäne der Bauern, die schon Mittags beim Groschenskat zusammen saßen, während auf den Feldern und Höfen die vielen Knechte und Mägde die Arbeit erledigen mußten. Legendär sind die zahlreichen Feste und Bälle, die bei zünftiger Blasmusik auf dem großen Saal stattfanden, der dabei aus allen Nähten zu platzen drohte.

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Der ehemalige Gasthof “Zur guten Quelle”

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Gastwirtssohn Jürgen Bitter mit historischem Traktor (2014)

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Die Notkuhle
An der Dorfstraße, vor den beiden Hofgrundstücken von Schwieger und Schubach gelegen, befand sich die sogenannte Notkuhle. Sie war für die für die Wasserversorgung bei einem Brand der in der Nähe liegenden Gebäude gedacht. Eigentlich war sie aber nur ein eingezäunter Entenpfuhl, in dem ich bei meinem ersten Badeversuch gleich bis zu den Knien im Schlamm versank.
Adolf Eggers junior und der Arztsohn Reinhard Koch hatten sich eine grüne Stalltür organisiert und mit zwei alten Benzinkanistern zu einem Floß umgerüstet. Mit dieser wackeligen Konstruktion stakten sie fröhlich umher, über und über mit Entenflott besprenkelt.

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Von der Notkuhle vor 100 Jahren ...

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... bleibt heute nur noch die Erinnerung.

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