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Die Kapelle
Hier wurde ich als Erstkläßler eingeschult und hier wurde ich auch auf meine Konfirmation vorbereitet. Der Glockenturm, dessen Spitze die amerikanische Artillerie als Fernziel auf dem Gewissen hatte, diente außerdem der Feuerwehr zur Schlauchtrocknung und für Abseilübungen.

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Das Kapellengebäude, hier noch mit spitzem Turmdach und unbefestigter Dorfstraße.
Mehr geschichtliches gibt es hier:
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Ein heutiger Blick auf den rückwärtigen Hof der Woltersdorfer Kapelle mit dem uralten Baumbestand.
(Links das „antike“ Toilettenhäuschen und dahinter des ehemalige „neue“ Pfarrhaus.)

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Das neu errichtete Pfarrhaus
Mehr über die Geschichte des alten Pfarrhauses gibt es hier:
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Das Pfarrhaus wurde von der Kirche aufgegeben und befindet sich seit kurzem in Privatbesitz; die Pfarrstelle wird von der Pastorin Stefanie Pehlke aus Trebel betreut.

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Hofstelle des Bürgermeisters Ernst Thiele
Die Landwirtschaft wurde später vom Sohn Ernst “Ernie” und dessen Ehefrau fortgeführt.

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Ehemals „Bürgermeister-Thiele“

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Der Hof Thiele vor über einhundert Jahren
(Das Gebäude mußte einem späteren Neubau weichen und stand im heutigen Vorgarten, in gleicher Höhe und Flucht wie der Nachbarhof Mente.)

Auch hier trug der Hofbesitzer zur Unterscheidung einen Doppelnamen nach Woltersdorfer Art. Man nannte ihn Bauer-Thiele oder später Bürgermeister-Thiele im Gegensatz zu Schlachter-Thiele, der sein Gehöft in der Ziegeleistraße hatte.

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Hofstelle der Familie Mente
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und Eveline Mente bewirtschafteten den Hof mit ihren drei Kindern Hartwig,
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und Brigitte. In seiner knappen Freizeit war Hartwig ein begeisterter Amateurfotograf, der seine Bilder selber entwickelte.

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Der Hof Mente

Woltersdorfer Ansichtskarte als Feldpost im 1. Weltkrieg ...

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... mit Genesungswünschen für den Musketier Hartwig Mente.

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Hofstelle der Familie Krohne
Albert Krohne
führte den Hof mit seiner Ehefrau und den Kindern Albert, Ernst und Ursula.
Für den Altbauern und seine Frau war auf dem Grundstück extra ein Altenteilerhaus errichtet worden - ein Novum in Woltersdorf.

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Der ehemalige Hof Krohne

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Villa Gravenhorst
Im Hauptgebäude des ehemaligen Gutshofes von dem Knesebeck sowie in den Wirtsschaftsgebäuden waren viele Familien untergebracht, unter anderem wohnte hier die Familie Noatsch, die junge Familie Zipperle und die Familie Gain. Dem Imkermeister Cordes, der im Dachgeschoß mit vielen jungen Gehilfinnen residierte, wurde stets nachgesagt, daß er an der Herstellung des Wundermittels Gelee Royal arbeiten würde.
Mehr über die Geschichte des Gutshofes gibt es hier:
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Das ehemalige Gutsgebäude

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Der Bauernteich
1952 entschloß man sich in der Gemeindeversammlung, den völlig verschlammten Altteich zu sanieren, zumal viele Frauen ihre Wäsche darin nicht mehr sauber bekamen. Das Vorhaben wurde in Gemeinschaftsarbeit und überwiegend an den Wochenenden bewältigt, d.h. jeder Haushalt mußte unter Strafandrohung dafür eine männliche Person unentgeltlich abstellen. Mein frisch erworbener Stiefvater Max Duske war schwer begeistert, doch Verdrücken ging nicht. Als erstes wurde der Springgraben direkt in den Stegel umgeleitet, damit der Teich austrocknen konnte. Aus der Kiesgrube Flügge an der Oerenburger Straße wurden Schienen und Kipploren herbeigeschafft und eine kleine Feldeisenbahnstrecke errichtet, die in Teichmitte begann und auf dem südlichen Ufergrundstück von Hermann “Burgwolter” endete. Weitere Technik kam nicht zum Einsatz. Die Loren mußten nun mit Schaufeln von Hand beladen und mit vereinten Kräften auf die Wiese geschoben  und dort entleert werden. Je tiefer der Teich wurde, um so höher wuchs die Schlammhalde, so daß man mit dem Einebnen kaum nachkam. Als schließlich der gesamte Uferrand mit Brettern eingeschalt war, wurde er mit Zement ausgegossen, den man direkt vor Ort anmischte.
Noch mehr über den Bauernteich gibt es hier:
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Blick über den heutigen Bauernteich (2014)

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Die Burg
Hofstelle von Hermann und Elsa Wolter “Burgwolter”, die sie mit ihren Töchtern Ulrike und Gudrun sowie Stiefsohn Hans-Jürgen Kammradt auf dem geschichtsträchtigen Grund des ehem. Rittergutes von dem Bussche bewirtschafteten. Selbst hier gaben sich viele eingewiesene Flüchtlingsfamilien die Klinke in die Hand u.a. auch die Familie von Kurt und Alma Wolter.
Auch die beiden ältesten Kinder Karl und Elisabeth der Flüchtlingsfrau Martha Calek
(später Behn) erblickten hier das Licht der Welt.

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Die ehemaligen Liegenschaften “Burgwolter” ...
Mehr hierzu gibt es hier:
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... mit der südlichen Rückfront ...

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... und Wirtschaftsgebäude.

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Resthofstelle von Heinz Kräft
Heinz ehelichte seine Frau Magdalene aus Boecke/Kr. Uelzen und veräußerte seine Hofstelle an den Viehhändler Klaus Lüdemann und Frau Elfie. Heutzutage im Besitz von Familie Sven Barstorf.

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Der ehemalige Hof Kräft

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Resthofstelle der Familie Hermann und Hermine Kammradt
Rudi Perkuhn
heiratete später die Adoptivtochter Edelgard und übernahm mit ihr die Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Hermann Kammradt trug den Beinamen “Schlachter-Kammradt”, den er sich bei den Hausschlachtungen im Dorf erworben hatte. Außerdem war er im Besitz eines Lanz-Bulldog-Traktors mit Glühkopfmotor. Mittels eines langen Transmissionsriemens wurden damit zur Erntezeit umschichtig die vielen stationären Dreschmaschinen in Woltersdorf angetrieben.
Für uns Kinder war das immer ein Mordsspektakel, weil das Ding einen Höllenlärm verursachte, sich dabei rüttelte und schüttelte und darum ständig neu festgekeilt werden mußte. Richtig gefährlich wurde es, wenn der Riemen bei vollem Lauf von der Schwungscheibe glitt und durch die Gegend peitschte.

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Der ehemalige Resthof Kammradt

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Resthofstelle der Geschwister Paartz
Hermann Paartz
bewirtschaftete die Hofstelle mit seinen beiden Schwestern Friedlinde und Hildegard.

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Der ehemalige Resthof Paartz

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